Möbel ent­fal­ten ihre größte Wirkung in Räu­men, die für sie eine geeignete Bühne bieten. Der Umkehrschluss: Häu­fig find­et man Möbel in Räu­men, für die das Stück bess­er nicht gewählt wor­den wäre. „Dieses Dilem­ma begleit­et uns als Möbel­händler immer wieder. Es ist ein wesentlich­er Grund dafür, dass wir unseren Kun­den heute umfassende Pla­nungsan­sätze mit hoch kom­pe­ten­ten Mitar­beit­en anbi­eten“, führt Mar­tin Pfannes aus.

Von ersten Planungsskizzen bis zur umfassenden 3‑D Planung

His­torisch gese­hen begann es so: Auf einem kleinen Zettel eine schnelle Skizze im Gespräch mit dem Kun­den, um her­auszufind­en, ob das neue Sofa denn über­haupt genü­gend Platz find­en wird. „So gese­hen, hat uns die Wohn­raum­pla­nung eigentlich immer schon beschäftigt. Denn ganz ohne Pla­nungsleis­tun­gen lassen sich eben keine Möbel verkaufen. Wie will man zum Beispiel einen funk­tionellen Klei­der­schrank pla­nen, wenn man nicht die genauen Maße des Raumes ken­nt? Wie soll man Kun­den Stoffe für ein Sofa empfehlen, wenn man nichts über die Far­bgestal­tung des Wohn­raumes weiß?“, beschreibt Mar­tin Pfannes die Anfänge der Wohn­raum­pla­nung in seinem Unternehmen. Aus ersten Empfehlun­gen entwick­el­ten sich dann schnell umfan­gre­ichere Pro­jek­te. „Bei vie­len Kun­den ging das rel­a­tiv schnell. Im Gespräche über ein bes­timmtes Möbel wurde deut­lich, dass weit­er­führen­der Bedarf bestand. Zum neuen Sofa sollte auch ein passendes Side­board gewählt wer­den und die Möblierung des direkt angeschlosse­nen Ess­bere­ichs schien dann auch nicht mehr in Stein gemeißelt“. Ab diesem Moment began­nen die Gren­zen zwis­chen dem Verkauf von Möbeln und der Wohn­raum­pla­nung zu ver­wis­chen. „Grund­sät­zlich hat es uns ja immer sehr gefreut, dass wir die Chance beka­men, stim­mige Wohn­raumkonzepte aus ein­er Hand bei unseren Kun­den umzuset­zen. Aber schnell wurde auch deut­lich, dass man diese Auf­gaben nur dann pro­fes­sionell lösen kann, wenn man über entsprechend geschultes Per­son­al und die notwendi­ge tech­nis­che Infra­struk­tur ver­fügt. Bere­its seit über zwei Jahren ist bei Pfannes & Vir­nich eine 3‑D Soft­ware im Ein­satz, die es ermöglicht, sehr real­ität­sna­he Sim­u­la­tio­nen von neugestal­teten Wohn­räu­men zu entwick­eln und somit unseren Kun­den Pla­nung­sun­ter­la­gen liefert, die mehr als nur Entschei­dung­shil­fen sind.

Gespräche im neuen Planungsbüro

Ganz bewusst hat das Team von Pfannes & Vir­nich nun dafür plädiert, dass ein ganz­er Raum im Haupthaus des Möbel­händlers zu einem Pla­nungs­büro umgestal­tet wird. „Die Auf­gabe der umfassenden Pla­nung und Gestal­tung ganz­er Wohn­pro­jek­te hat bei uns ein solch­es Gewicht erhal­ten, dass ich mich diesem Votum des Teams sehr gerne anschließen kon­nte“, beschreibt Inhab­er Mar­tin Pfannes den Entste­hung­sprozess. Denn die Pla­nungsauf­gaben wur­den immer anspruchsvoller. „Die Logik der Entwick­lung ging weit­er: Zu den Möbeln soll­ten auch passende Tape­ten und Tep­piche gewählt wer­den. Die Ausstat­tung mit Licht, Vorhän­gen, Son­nen­schutzsys­te­men und Boden­belä­gen kamen schnell als Kun­de­nan­fra­gen hinzu und let­ztlich gehen heute die Kun­denge­spräche heute so weit, dass wir über Raum­nutzungskonzepte und mögliche Umbau­vari­anten im Innen­raum gemein­sam nach­denken.“ Diese Gespräche benöti­gen die passende Arbeit­sat­mo­sphäre und wer­den nun im neuen Pla­nungs­büro geführt. Hier ste­hen den Mitar­beit­ern auch alle notwendi­gen Farb- und Mate­rial­muster zur Ver­fü­gung, die im Beratung­sprozess benötigt wer­den. Alle wichti­gen Kollek­tio­nen sind griff­bere­it, Muster­büch­er sind schnell zur Hand, man kann im Gespräch Alter­na­tiv­en präsen­tieren. „Ergänzend bleibt natür­lich die Präsenz von Möbeln auf den Flächen unseres Geschäftes und des direkt benach­barten Show­rooms von großer Bedeu­tung. Denn auch noch so gute Bild­mo­tive auf dem Mon­i­tor kön­nen den Live-Ein­druck von Möbeln nicht erset­zen. Die Hap­tik eines Stoffes fühlen, die Qual­ität der Ver­ar­beitung direkt am Möbel erken­nen, den Sitzkom­fort spüren – das alles kön­nen nur die realen Möbel den Kun­den bieten“, weiß Mar­tin Pfannes und legt deshalb auch weit­er­hin großen Wert auf eine aus­ge­wo­gene Zusam­men­stel­lung von Möbeln unter­schiedlich­er Stile, For­men und Her­steller. „Wir möcht­en auf dem uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den Platz eine möglichst bre­ite Vielfalt von Spitzen­pro­duk­ten ital­ienis­ch­er Prove­nienz zeigen.“

Begleitung im Realisierungsprozess

Vor allem die umfassenderen Pla­nung­spro­jek­te beschäfti­gen das Team von Pfannes & Vir­nich häu­fig über einen län­geren Zeitraum. „An eine erste Phase der Pla­nung mit Gesprächen in unserem Pla­nungs­büro und bei den Kun­den schließt sich meist eine Bemusterung und eine Phase der Konkretisierung an“, berichtet Mar­tin Pfannes. „Diese bei­den Phasen wer­den mit ein­er Kaufentschei­dung abgeschlossen und dann begin­nt die Umset­zung des Pro­jek­tes. Selb­stver­ständlich begleit­en wir auch hier in unsere Kun­den umfassend. Vom Con­trol­ling der Bestel­lvorgänge bei unseren Liefer­an­ten über die Empfehlung von Handw­erk­sun­ternehmen, die notwendi­ge Vorar­beit­en aus­führen, bis hin zur Liefer­ung und Mon­tage der fer­ti­gen Möbel – ergänzt häu­fig durch kleinere Schreinerar­beit­en zur indi­vidu­ellen Anpas­sung von einzel­nen Möbeln.“ Während dieser Phasen eines Gestal­tung­sprozess­es in Woh­nun­gen und Häusern ste­hen den Kun­den gut aus­ge­bildete und bestens geschulte Mitar­beit­er zur Ver­fü­gung. „Wir leg­en zum Beispiel großen Wert darauf, unsere Her­steller in regelmäßi­gen Abstän­den per­sön­lich zu besuchen. Die Ken­nt­nisse, die man direkt in der Man­u­fak­tur gewin­nen kann, sind unbezahlbar.“ Apro­pos Bezahlung: Die Pla­nungsleis­tun­gen bei Pfannes & Vir­nich müssen natür­lich hon­ori­ert wer­den. „In welch­er Form diese Hon­orierung erfol­gt, stim­men wir bei jedem Pro­jekt indi­vidu­ell ab. Es gibt die Möglichkeit, lediglich die Pla­nungsleis­tung bei uns abzu­rufen. Man kann aber auch die Pla­nung und die Bestel­lung von Möbeln miteinan­der verknüpfen. Je nach Kun­den­wun­sch find­en wir da immer die geeignete Lösung“, ist sich Mar­tin Pfannes sich­er.