miinu — Tep­pi­che auf Welt­ni­veau, eine Fra­ge der Phi­lo­so­phie

Als Mario Seve­rin und Patrik Salew­ski 2010 die Mar­ke miinu grün­de­ten und mit der Her­stel­lung in Bochum began­nen, stand das Ziel unum­stöß­lich fest: die Her­stel­lung von erst­klas­si­gen Tep­pi­chen und Boden­be­lä­gen auf Welt­ni­veau. Dem Start des Unter­neh­mens gin­gen inten­si­ve Über­le­gun­gen über das The­ma Tep­pich vor­aus, die man gera­de­zu phi­lo­so­phisch bezeich­nen kann. Was ist ein Tep­pich über­haupt, wel­che Bedeu­tung haben Tep­pi­che im Rah­men der Raum­äs­the­tik und in wel­chem Ver­hält­nis ste­hen sie zu den ande­ren For­men des Raums und sei­ner Möbel und Objek­te? Wel­che Funk­ti­on und prak­ti­schen Eigen­schaf­ten sol­len sie dar­über hin­aus erfül­len? Reicht es, wenn ein Tep­pich stra­pa­zier­fä­hig ist und farb­lich zur Tape­te passt, hat ein Tep­pich über­haupt einen Stel­len­wert, außer dass er auch bei star­ker Bean­spru­chung halt­bar sein soll?

Tep­pi­che — eine Lei­den­schaft der Mar­ke miinu

Für Mario Seve­rin und Sebas­ti­an Salew­ski war von Beginn an klar: der Tep­pich ist wie ein Fun­da­ment, ein zen­tra­les Ele­ment der Raum­ge­stal­tung, in dem Span­nungs­feld zwi­schen Zurück­hal­tung und berei­chern­dem Akzent. So wur­de das The­ma Tep­pich zum zen­tra­len Anlie­gen der Mar­ke miinu und zur Lei­den­schaft der bei­den Unter­neh­mer.

Tep­pi­che der Mar­ke miinu — Sta­tus­ob­jekt und Raum­äs­the­tik

Ein Tep­pich ist nicht nur ein Fuß­ab­tre­ter, er kann auch mehr: Sta­tus­ob­jekt, Auf­wer­ter, Freund, Decke von unten, Erho­lung fürs Auge, Anre­gung für die See­le. Gute Tep­pi­che müs­sen so gut sein, dass sich selbst Gott dafür auf die Erde absei­len wür­de.“ so brin­gen die bei­den Grün­der den Stel­len­wert ihrer Tep­pi­che für das Erschei­nungs­bild von Räu­men und das Wohl­be­fin­den ihrer Bewoh­ner auf den Punkt. Wei­te­re Merk­ma­le sind Ehr­lich­keit und Klar­heit. Miinu setzt sowohl in der Her­stel­lung als auch im Design kon­se­quent auf Qua­li­tät. Zudem han­delt es sich nicht um Stan­dard­de­sign oder Mas­sen­wa­re. Viel­mehr wer­den indi­vi­du­el­le Kun­den­wün­sche oder spe­zi­el­le Anfor­de­run­gen, die sich aus der Möblie­rung oder aus der Gege­ben­heit des Rau­mes erge­ben, berück­sich­tigt. So ent­ste­hen indi­vi­du­el­le Lösun­gen, die sich nicht nur har­mo­nisch in ein Gesamt­kon­zept fügen, son­dern sogar gewünsch­te Effek­te ver­stär­ken. Den­noch haben miinu Tep­pi­che Eigen­stän­dig­keit und wir­ken für sich, aber immer mit dezen­ter Zurück­hal­tung und nie domi­nie­rend.

Ver­bin­dung von Hand­werks­kunst und moder­nem Design

miinu ist auf der gan­zen Welt zu Hau­se: mit der Zen­tra­le in Bochum, mit Nie­der­las­sun­gen in Nepal, Indi­en, Por­tu­gal und in der Tür­kei. Auf der gan­zen Welt arbei­ten Men­schen mit Lie­be und gro­ßem Fach­ver­mö­gen an den Tep­pi­chen. Das Ergeb­nis ist Viel­falt: die Hand­schrif­ten der ver­schie­de­nen Län­der und Tra­di­tio­nen kenn­zeich­nen die Objek­te aus dem Hau­se miinu.

Die Über­füh­rung tra­di­tio­nel­ler Hand­werks­kunst in die Neu­zeit steht bei jedem miinu Pro­dukt am Anfang der Ent­wick­lung, denn die Fra­ge, wie ver­söhnt man Tra­di­ti­on und Neu­zeit in best­mög­li­cher Form, steht von der Grün­dung an an ers­ter Stel­le einer jeden Ent­wick­lung.

miinu — Enfant Ter­ri­ble der Inte­ri­or-Design-Sze­ne

Die ers­ten miinu Tep­pi­che der Serie Indus­tri­al waren min­des­tens 50 Jah­re alte hand­ge­knüpf­te Ori­ent­tep­pi­che, die bis zu sechs Mona­te immer wie­der mit Joghurt und Zitro­nen­saft bestri­chen und der pral­len Son­ne zum Blei­chen aus­ge­setzt wur­den. Was die Inte­ri­or-Design-Sze­ne scho­ckier­te aber auch belä­chel­te, schlug ein wie ein Bom­be und kata­pul­tier­te die Mar­ke miinu in die Liga der Welt­klas­se Tep­pi­che.

Hand­ar­beit und per­ma­nen­te Qua­li­täts­ver­bes­se­rung

Die Fer­ti­gung der Tep­pi­che ist bei miinu ver­gleich­bar mit einer Rei­se, ein stän­di­ges Suchen nach noch bes­se­rer Qua­li­tät. Etwas bes­ser geht immer noch. Von die­sem hohen Anspruch ist miinu nie abge­wi­chen und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Miinu greift dabei auf die Küns­te und das Wis­sen der Spe­zia­lis­ten aus den tra­di­tio­nel­len Tep­pich­ma­nu­fak­tu­ren auf der gan­zen Welt zurück. Ein hoher Anspruch an Per­fek­ti­on in Form, Far­be, Stil und Hand­werks­kunst sind des­halb sicht­ba­re Merk­ma­le eines jeden Tep­pichs der Mar­ke miinu. Ein inter­na­tio­na­les Kli­en­tel weiß das zu schät­zen.

Die Welt ist selt­sam. Und schön. Und selt­sam schön. Also sind unse­re Tep­pi­che das auch., so ein State­ment der bei­den Unter­neh­mer.