Girs­ber­ger — mehr als 125 Jah­re  Krea­ti­vi­tät und Lei­den­schaft

Im Jah­re 1889 wur­de der Möbel­her­stel­ler Girs­ber­ger in Zürich als Drechs­le­rei­be­trieb gegrün­det. Das Unter­neh­men, das heu­te bereits in der vier­ten Gene­ra­ti­on von Micha­el Girs­ber­ger geführt wird, pro­du­ziert Sitz­mö­bel wie Dreh­stüh­le, Kon­fe­renz­stüh­le, Besu­cher­stüh­le und Wohn­stüh­le sowie Tische, Loun­ge­mö­bel und Side­boards. Im Unter­schied zu ande­ren Her­stel­lern von Möbeln, Sitz­mö­beln und Tischen bie­tet Girs­ber­ger sei­nen Kun­den einen hohen Grad an Indi­vi­dua­li­sie­rung: von indi­vi­du­el­len, auf den Kun­den zuge­schnit­te­ne Ein­rich­tungs­lö­sun­gen bis hin zur Wie­der­auf­be­rei­tung und Über­ho­lung von Sitz­mö­beln aller Art. Girs­ber­ger ist über Ver­triebs­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land, Frank­reich, den Nie­der­lan­den und der Tür­kei ver­tre­ten. Die Zen­tra­le befin­det sich in Bütz­berg bei Bern, die Fer­ti­gung erfolgt in Bütz­berg (Schweiz), Endin­gen (Deutsch­land) und Sili­vri (Tür­kei).

 

Lei­den­schaft für Per­fek­ti­on in jedem Detail

Gestal­te­ri­sches Gespür und hand­werk­li­ches Kön­nen gehen bei Girs­ber­ger Hand in Hand mit moderns­ten Fer­ti­gungs­me­tho­den. Mit Krea­ti­vi­tät, Lei­den­schaft und Sorg­falt ent­ste­hen per­fek­te Pro­duk­te — von der Ent­wick­lung über die Ver­ar­bei­tung von hoch­wer­ti­gen Mate­ria­li­en, bis hin zur Mon­ta­ge. Die Pro­duk­te strah­len Fas­zi­na­ti­on aus und set­zen Maß­stä­be, die nur aus dem lei­den­schaft­li­chen Stre­ben nach höchs­ter Qua­li­tät bis ins kleins­te Detail ent­ste­hen kön­nen.

Inno­va­ti­ve Lösun­gen rund um das The­ma Sit­zen

Seit mehr als 125 Jah­ren ent­wi­ckelt und pro­du­ziert Girs­ber­ger neu­ar­ti­ge Lösun­gen rund um das The­ma Sit­zen. Seit 1889 ist der Name Girs­ber­ger eng mit der Ent­wick­lungs­ge­schich­te des Sit­zens ver­knüpft. Was als klei­ner Drechs­le­rei­be­trieb 1889 in der Nähe von Zürich ent­stand, wuchs zu einem inter­na­tio­na­len Unter­neh­men mit inter­na­tio­na­lem Ver­trieb und vor allem welt­weit hohen Anse­hen für aus­ge­zeich­ne­te, inno­va­ti­ve und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Sitz­mö­bel mit viel­fäl­ti­gen Indi­vi­dua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten.

Ein Start-Up aus den 1890er Jah­ren

Johann Hein­rich Girs­ber­ger war noch kei­ne 23 Jah­re alt, als er sei­ne gesam­ten Erspar­nis­se in die Grün­dung der «Drechs­le­rei Hein­rich Girs­ber­ger» am Wein­berg in Zürich inves­tier­te. Gefer­tigt wur­den Drechs­ler­wa­ren wie Stick­rah­men, Holz­scha­len, Stän­der für Tisch­leuch­ten. Damit begann die Erfolgs­sto­ry eines – wie man es heu­te nen­nen wür­de – typi­schen Start-ups.

Trotz der har­ten Bedin­gun­gen, wel­che die Welt­wirt­schafts­kri­se, sowie der zwei­te Welt­krieg mit sich brach­te, inves­tier­te Girs­ber­ger in die Ent­wick­lung neu­er Pro­duk­te: in Anleh­nung an die ein­fa­che, kla­re For­men­spra­che des Bau­hau­ses in Ver­bin­dung mit einer Ori­en­tie­rung an ergo­no­misch per­fek­te Funk­ti­on, ent­stan­den ganz neu­ar­ti­ge Pro­dukt­li­ni­en und Sitz­mö­bel, die es vor­her in der Form nie gab.

1947 wur­de mit dem Fabrik­neu­bau in Zürich-Schwa­men­din­gen eine neue Ära ein­ge­lei­tet und der Grund­stein für wei­te­res Wachs­tum gelegt. Ein moder­ner Maschi­nen­park schafft fort­schritt­li­che Bedin­gun­gen für die Seri­en­pro­duk­ti­on. Par­al­lel dazu wird der Stand­ort Bütz­berg kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert und moder­ni­siert.

Von der Schweiz um die gan­ze Welt

Den inter­na­tio­na­len Erfolg lei­te­te 1979 der Schritt über den Atlan­tik ein: Girs­ber­ger Indus­tries Inc. in Smit­h­field, North Caro­li­na, USA wur­de gegrün­det und nahm mit acht Mit­ar­bei­tern in einem ange­mie­te­ten Fabrik­ge­bäu­de die Pro­duk­ti­on auf. 1981 erwirbt die ame­ri­ka­ni­sche Toch­ter­ge­sell­schaft das Land und die Immo­bi­lie. In den dar­auf fol­gen­den Jah­ren wird der ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­ti­ons­stand­ort kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert.

Klu­ges Mar­ke­ting, kla­re Bot­schaf­ten

Die rasan­te Ent­wick­lung und die strin­gen­te Ori­en­tie­rung auf Sitz­mö­bel legt eine neue Glie­de­rung und Spar­ten­bil­dung nahe, damit bereits die Namen der Geschäfts­be­rei­che den Schwer­punkt signa­li­sie­ren: im Jahr 2000 wird der Fir­men­auf­tritt unter der Mar­ke «Girs­ber­ger sea­ting» neu kon­zi­piert. Die Ver­än­de­rung erwies sich als klu­ger Schach­zug des Mar­ke­ting, denn auf der Basis konn­ten wei­te­re eigen­stän­di­ge Spar­ten in Form von Sub­mar­ken auf­ge­baut wer­den. So ent­stand 2005 die Girs­ber­ger Custo­mi­zed Solu­ti­ons (spä­ter Custo­mi­zed Fur­ni­tu­re) als wei­te­rer Geschäfts­be­reich. Unter der dem Label Girs­ber­ger Custo­mi­zed Solu­ti­ons wer­den Son­der­an­fer­ti­gun­gen nach objekt­spe­zi­fi­schen Vor­ga­ben von Archi­tek­ten für Kon­fe­renz- und Schu­lungs­räu­me sowie für Ver­pfle­gungs- und Auf­ent­halts­be­rei­che her­ge­stellt.

Der Geschäfts­be­reich Home wird 2011 in Girs­ber­ger Dining umbe­nannt. Auch hier signa­li­siert der Name den Geschäfts­zweck, die Kon­zen­tra­ti­on des Sor­ti­ments auf den Ess­be­reich im Haus. Die Dining Kol­lek­ti­on umfasst Tische, Stüh­le und Side­boards, die vor­wie­gend aus Mas­siv­holz her­ge­stellt wer­den.

Girs­ber­gers Stüh­le aus der die­ser Kol­lek­ti­on sind hand­werk­lich gefer­tig­te Möbel von blei­ben­dem Wert. Die Viel­falt der Vari­an­ten, ob Frei­schwin­ger oder Vier­bein­stuhl, gepols­tert oder unge­pols­tert, mit Stoff oder Leder bezo­gen, mit oder ohne Arm­leh­nen erfüllt jeden indi­vi­du­el­len Kun­den­wunsch und bie­tet den pas­sen­den Stuhl für jeden Ess- und Wohn­be­reich.

Schliess­lich ent­steht mit Girs­ber­ger Mas­siv­holz 2014 ein für einen Möbel­her­stel­ler ganz unge­wöhn­li­cher Geschäfts­be­reich: Girs­ber­ger bewirt­schaf­tet in Bütz­berg und in Koblenz ein in Sum­me 3500 Kubik­me­ter gros­ses Lager mit scho­nend getrock­ne­tem Holz von Lär­chen, Eichen, Ulmen, Nuss- und Kirsch­bäu­men. Schrei­ne­rei­be­trie­be in ganz Euro­pa wer­den von den Stand­or­ten aus mit qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Mas­siv­höl­zern belie­fert.