Brand van Egmond — Lei­den­schaft für Licht­de­sign

Brand van Egmond wur­de 1989 von Annet van Egmond und Wil­liam Brand gegrün­det.

Neben dem Wunsch, Kunst ohne Ein­schrän­kun­gen und jen­seits denk­ba­rer Gren­zen zu schaf­fen, ver­bin­det die bei­den nie­der­län­di­schen Künst­ler und Desi­gner eine Lei­den­schaft für phan­ta­sie­vol­les und skulp­tu­ra­les Licht­de­sign. Die Ent­wür­fe strah­len aus, was bei­de errei­chen wol­len: Die lei­den­schaft­li­che Fusi­on aus Skulp­tur und Archi­tek­tur in Ver­bin­dung mit hoher Ästhe­tik und in einem Feu­er­werk der For­men. Das Ergeb­nis sind expres­si­ve und emo­tio­na­le Licht­ob­jek­te, die in jedem Raum eine star­ke Prä­senz ent­wi­ckeln und eher als Kunst­werk denn als Ein­rich­tungs­ge­gen­stand emp­fun­den wer­den.

Die unge­wöhn­li­chen Decken­leuch­ten spie­len mit den ver­schie­dens­ten Far­ben, For­men und Mate­ria­li­en, so dass immer wie­der neue Inter­pre­ta­tio­nen des The­mas ent­ste­hen. Zu Beginn ihrer Zusam­men­ar­beit ver­wirk­lich­ten die bei­den Desi­gner der Brand van Egmond ihre raf­fi­nier­ten Ide­en noch im Haus von Annets Eltern. Nach dem gro­ßen Erfolg des „Chan­de­lier“ im Jahr 1989 erfolg­te dann eine Ver­grö­ße­rung und es ent­stand eine Manu­fak­tur. Die unge­wöhn­li­chen Licht­ob­jek­te erreg­ten welt­weit Auf­merk­sam­keit und ent­spre­chend stieg die Nach­fra­ge. Nach weni­gen Jah­ren waren die bei­den nicht mehr nur in den Nie­der­lan­den, son­dern auch in New York, Mos­kau, Tokyo und Bei­rut tätig.

Lie­be zu Expe­ri­men­ten und Fas­zi­na­ti­on für Hand­ar­beit

Die Grund­la­ge und gleich­zei­tig die zen­tra­len Ele­men­te eines jeden Wer­kes sind die Lie­be zu Expe­ri­men­ten, die Fas­zi­na­ti­on für Hand­ar­beit und der Respekt vor den künst­le­ri­schen Arbei­ten ver­gan­ge­ner Epo­chen. The­ma­tisch greift Brand van Egmond immer wie­der his­to­ri­sche Model­le auf, expe­ri­men­tiert mit Ände­run­gen der Ent­wür­fe und schafft so neue und unge­wöhn­li­che Inter­pre­ta­tio­nen tra­di­tio­nel­ler und oft berühm­ter For­men.

Prä­gend für die Objek­te ist auch die unter­schied­li­che fach­li­che Her­kunft des Künst­ler­teams. Annet van Egmond und Wil­liam Brand haben sich an der Utrech­ter Hoch­schu­le der Küns­te in den Nie­der­lan­den ken­nen­ge­lernt. Wäh­rend Wil­liam Brand Archi­tek­tur stu­dier­te, wid­me­te sich Annet van Egmond der Bild­haue­rei. Der raf­fi­nier­te Charme, den Objek­te wie der Kron­leuch­ter Del­phi­ni­um Oval aus­strahlt, erklärt sich nicht zuletzt aus den unter­schied­li­chen Design-Schwer­punk­ten der bei­den Unter­neh­mens­grün­der. Die Syn­the­se die­ser bei­den Rich­tun­gen mani­fes­tiert sich in allen Brand van Egmond Kron­leuch­tern immer wie­der aufs Neue.

Unab­hän­gig­keit, Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit und Lei­den­schaft sind die Grund­la­gen der Arbeit im Brand van Egmond Design-Stu­dio.

 

 

Zwei Künst­ler, ein unschlag­ba­res Team

Annet van Egmond wur­de 1964 in Lei­den gebo­ren. Nach dem Stu­di­um der Bild­haue­rei 1984 bis 1989 in Utrecht an der Aca­de­my of expres­si­ve Arts grün­det sie ihre eige­ne Fir­ma: “Van Egmond Pro­duc­ties”. Sie ent­wirft skulp­tu­ra­le Objek­te, die sie in eige­ner Regie ver­treibt. Ihre Wer­ke wer­den in vie­len Aus­stel­lun­gen gezeigt. Annet van Egmond gewinnt Prei­se und erhält Stif­tungs­gel­der renom­mier­ter Insti­tu­tio­nen.

Wil­liam Brand gebo­ren 1963 in Alphen aan den Rijn, stu­dier­te von 1983 bis 1988 Archi­tek­tur und Möbel­de­sign an der Aca­de­my of expres­si­ve Arts in Utrecht, wie Annet van Egmond. Sei­ne ers­te eige­ne Fir­ma “Brand Meu­be­len” grün­de­te er 1988. Wil­liam Brand erhielt zahl­rei­che Prei­se u.a. den „Nie­der­län­di­schen Möbel­preis“.

1993 begann die Zusam­men­ar­beit mit Annet van Egmond. Die Fir­ma Brand van Egmond wur­de gegrün­det.

Man kann die Zwei als Pio­nie­re mit einer gro­ßen Lei­den­schaft für Objekt­de­sign bezeich­nen, die gemein­sam das Ziel ver­fol­gen, Skulp­tu­ren vom Boden an die Decke zu brin­gen. Sie schaf­fen damit ein­zig­ar­ti­ge Licht­ob­jek­te, die sowohl künst­le­ri­sche Wer­ke als auch Beleuch­tungs­ele­men­te sind. Die hand­ge­fer­tig­ten Beleuch­tungs­skulp­tu­ren strah­len Lei­den­schaft und Emo­tio­nen aus und hin­ter­las­sen einen blei­ben­den Ein­druck.

Die Pro­duk­te wer­den in Naar­den gefer­tigt und in die gan­ze Welt aus­ge­lie­fert: von Shang­hai bis nach New York. Nam­haf­te inter­na­tio­na­le Unter­neh­men wie Cho­pard, Four Sea­sons, Hil­ton und Neu­haus erwar­ben die Beleuch­tungs­skulp­tu­ren für ihre Betrie­be.