Arco — Tische und Sitz­ge­le­gen­hei­ten im Dienst der Benut­zer

Wou­ter van Ast eröff­ne­te im Jah­re 1904 ein Geschäft für Bücher und Bil­der, um sich etwas neben­bei zu ver­die­nen. Der Neben­ver­dienst ent­wi­ckel­te sich rasant, das Unter­neh­men wuchs auf mehr als zehn Mit­ar­bei­ter. Im Jah­re 1927 tour­te Arend Cor­ne­lis van Ast, der ältes­te Sohn, mit dem Fahr­rad durch das Land, um die Pro­duk­te der NV Van Ast Lijs­ten­fa­brik en Glas­han­del bekannt zu machen. Der Erfolg war über­wäl­ti­gend und es ent­stan­den drei Ein­zel­fir­men mit Sitz in Wich­ter­s­wi­jk: ein Han­dels­un­ter­neh­men und zwei Pro­duk­ti­ons­stät­ten, eine Leis­ten­fa­brik und eine Möbel­fa­brik. Wou­ter van Ast und sei­ne Söh­ne waren ehr­gei­zig und neu­en Tech­no­lo­gi­en auf­ge­schlos­sen. Die Fir­ma war eine der ers­ten die über ein Tele­fon ver­füg­te, was in den 30er Jah­ren bedeu­te­te, dass man in der Top-Liga der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung stand.

 

Eini­ge Jah­re nach Ende des zwei­ten Welt­krie­ges begann Arco mit der Pro­duk­ti­on von Klein­mö­beln. Der Name Arco ist eine Abkür­zung von Arend Cor­ne­lis van Ast.

Mit Ein­tritt von Wil­lem van Ast in das Unter­neh­men im Jah­re 1967 voll­zog Arco einen ent­schei­den­den Ent­wick­lungs­schritt. Wil­lem hol­te exter­ne Desi­gner ins Unter­neh­men, u.a. Charles Marks, Burk­hard Vog­t­herr und Arnold Merckx. Die­se präg­ten im Lau­fe der Jah­re immer stär­ker das Pro­duktsor­ti­ment, und der bis­he­ri­ge Stil wur­de kom­plett ersetzt durch einen neu­en, moder­nen Look. Die Ver­än­de­rung der For­men­spra­che war ein vol­ler Erfolg. Die Mar­ke Arco wuchs zu einem inter­na­tio­nal bedeu­ten­dem Her­stel­ler von Tischen und Sitz­ge­le­gen­hei­ten. 2011, unter Lei­tung von Jor­re van Ast, ver­fügt die Kol­lek­ti­on über eine Rei­he von Best­sel­lern. Jor­re van Ast wacht akri­bisch dar­über, den eigen­stän­di­gen Cha­rak­ter und mar­kan­ten Stil der Pro­duk­te zu bewah­ren. Inno­va­ti­on und Nach­hal­tig­keit sind die wei­te­ren Säu­len der Fir­men­phi­lo­so­phie, neben dem Stre­ben nach höchs­ter Qua­li­tät und Fein­heit der hand­werk­li­chen Ver­ar­bei­tung.