Die “domus” Road­show — sei­en Sie dabei!

Die „domus“ Road­show

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03.11.2016 in Köln

Sei­en Sie dabei wenn „domus“ am 03.11.2016 wie­der zu ihrer Archi­tekt-Tour im Ger­lings­vier­tel lädt. Die Road­show bie­tet Über­sicht über neue Pro­duk­te und inno­va­ti­ve Lösun­gen und ist ein tol­le Mög­lich­keit (nicht nur) für Archi­tek­ten um sich unter­ein­an­der zu ver­net­zen und zu infor­mie­ren.
Über die Home­page http://www.domus-magazin.de/roadshow/ kön­nen Sie sich anmel­den.

domus“ – Das Archi­tek­tur- und Design­ma­ga­zin

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Sei­nen Ursprung hat „domus“ in Ita­li­en. Seit 1928 wer­den in dem Maga­zin aktu­el­le Pro­jek­te inter­na­tio­na­ler Desi­gner, Archi­tek­ten und Künst­ler vor­ge­stellt. Je nach Pro­jekt wer­den aber nicht nur Arti­kel ver­fasst, son­dern sogar Bau­plä­ne, Skiz­zen und Bild­ma­te­ri­al ver­öf­fent­licht, um die Arbei­ten sowohl für Lai­en als auch für Fach­leu­te zugäng­lich zu machen. Mit domus neh­men Sie an Aus­stel­lun­gen und Bau­pro­jek­ten teil, ohne selbst vor Ort zu sein. Sie erle­ben die Viel­falt der heu­ti­gen Archi­tek­tur und erfah­ren span­nen­de Insi­der­fak­ten. Die Redak­teu­re grei­fen alte Dis­kur­se auf oder schaf­fen Neue und set­zen somit neue Impul­se in der Design­welt. Damit folgt das Maga­zin dem Anspruch sei­ner Grün­der: Gio Pon­ti und Gian­ni Maz­zoc­chi. Seit bereits 88 Jah­ren besteht das ita­lie­ni­sche Ori­gi­nal, das sich in den 70er Jah­ren inter­na­tio­nal eta­blier­te und seit­her zwei­spra­chig ver­öf­fent­licht wird.

Seit 2013 erscheint alle zwei Mona­te die deutsch­spra­chi­ge Aus­ga­be des Archi­tek­tur- und Design­ma­ga­zins. Durch die anschau­li­che Gestal­tung mit viel Bild­ma­te­ri­al, bie­tet „domus“ nicht nur fun­dier­te Recher­che, son­dern auch viel Platz für Inspi­ra­ti­on. Die Pro­dukt­emp­feh­lun­gen unter­stüt­zen das natür­lich noch. Die „domus“-Roadshow macht die Zeit­schrift qua­si leben­dig und bie­tet Ihnen einen inter­ak­ti­ven Abend mit Pro­dukt­neu­hei­ten auf dem Archi­tek­tur- und Design­markt. Sei­en Sie dabei!

Gio Pon­ti – heu­te so prä­sent wie damals

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Kom­mo­de D.655.1

Gio Pon­ti ist auch nach sei­nem Tod 1979 noch immer in vie­ler Mun­de. Erst vor kur­zem wur­den eini­ge sei­ner Möbel­de­signs, unter ande­rem von dem ita­lie­ni­schen Möbel­her­stel­ler Molteni&C, neu auf­ge­legt. Mol­te­ni & C fin­den Sie in gro­ßer Aus­wahl in unse­rem Show­room am Hohen­stau­fen­ring 54. Aktu­ell sind vie­le Aus­stel­lungs­stü­cke beson­ders attrak­tiv redu­ziert, zum Bei­spiel Kom­mo­de D.665.1 nach Design von Gio Pon­ti zum Son­der­preis von 5.600,00 Euro.

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Gio­van­ni “Gio” Pon­ti

Die Viel­falt von Ponti’s Tätig­kei­ten lässt sich nur schwer zusam­men­fas­sen. Er war Jour­na­list, Maler, Archi­tekt, Desi­gner und expe­ri­men­tier­te fort­wäh­rend mit neu­en Ide­en und Mate­ria­li­en. Sei­ne Kar­rie­re begann mit dem Archi­tek­tur­stu­di­um an der Poli­tec­ni­co di Mila­no, nach des­sen Been­di­gung er vor­erst für die Por­zel­lan­ma­nu­fak­tur Richard-Gin­o­ri arbei­te­te. 1928 grün­de­te er dann zusam­men mit Gian­ni Maz­zoc­chi das Maga­zin „domus“, für das er — mit Unter­bre­chung — bis zu sei­nem Tod tätig war. „domus“ war für ihn ein Sprach­rohr, um mit ande­ren Krea­ti­ven über neue Ide­en zu spre­chen und neu­es Design/Architektur zu popu­la­ri­sie­ren. Mit sei­nem Maga­zin brach­te er sei­ne Inno­va­tio­nen zum Aus­druck und gab ande­ren Archi­tek­ten und Künst­lern den Anstoß, es ihm gleich zu tun.

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Pirel­li Hoch­haus

Sei­ne Möbel folg­ten oft dem Grund­satz der Effi­zi­enz und gleich­zei­ti­gen Ele­ganz. Noch heu­te sind eini­ge sei­ner Ent­wür­fe Wahr­zei­chen des ita­lie­ni­schen Designs. In Mai­land steht bei­spiels­wei­se das Pirel­li-Hoch­haus, das nach sei­ner Fer­tig­stel­lung 1958 das höchs­te Gebäu­de Euro­pas war. Nicht nur das offe­ne Design, dank vie­ler Glas­bau­tei­le, macht den Pirel­li-Tower zu einem High­light, son­dern auch der Boden­be­lag aus Kau­tschuk, den Gio Pon­ti damals eigens mit Pirel­li ent­warf. Nach einem Flug­zeug­un­glück wur­den sowohl das Gebäu­de als auch der Boden ori­gi­nal­ge­treu saniert.
Der Stuhl Super­leg­ge­ra 669 wird noch heu­te von Cas­si­na ver­trie­ben und war durch sei­ne Leich­tig­keit und gleich­zei­ti­ge Sta­bi­li­tät in den 50er Jah­ren eine wah­re Inno­va­ti­on. Gio Pon­ti selbst sag­te: „je ein­fa­cher die Form ist, des­to aus­drucks­stär­ker wirkt sie.“

29. Oktober 2016
Autor: Lisa Thönißen
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